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Zeit für Neues

„Wie alt man ist, merkt man an dem Grad des Missbehagens, das einem die Konfrontation mit neuen Ideen bereitet.“ Dieses Zitat des deutschen Malers Anselm Feuerbach las ich im Frühling des vorigen Jahres, ein Jahr vor meinem 50. Geburtstag. „Wie wahr“, dachte ich und beschloss daraufhin, mich nach 23 Jahren im Angestelltenverhältnis selbständig zu machen und damit auch dem auf mich zukommenden runden Geburtstag endgültig den Kampf anzusagen.

Im Flow
Der Wissenschaftler und Psychologe Mihály Csíkszentmihály fand heraus, dass Menschen dann dauerhaft zu Höchstleistungen fähig sind, wenn Harmonie zwischen dem, was man tun muss und dem, was man tun kann, herrscht. Dafür beobachtete Csíkszentmihály über Jahrzehnte Sportler, Handwerker, Wissenschaftler und Führungskräfte – allesamt Höchstleister auf ihrem Gebiet, und fand heraus, dass dauerhaft Spitzenleistungen möglich sind, wenn Menschen sich im „Flow“, also im Zustand absoluter Motiviertheit und Zufriedenheit, befinden. Was ich für diesen Zustand brauchte, war Selbstbestimmung, die Möglichkeit zur Weiterentwicklung und Sinnerfüllung. Und das, so wurde es mir mehr und mehr klar, konnte mir die Selbständigkeit in stärkerem Ausmaß bringen.

Selbständigkeit
Dennoch war auch für mich der Weg in die Selbständigkeit keine rein emotionale Entscheidung. Im Gegenteil, als Familienvater gilt es natürlich seine Familie zu versorgen. Zudem war die Kompromissbereitschaft meiner Jugend, die das Abenteuer eher einem gewissen Lebensstandard vorgezogen hätte, auch bereits Geschichte. Im Endeffekt waren es keine harten Fakten, sondern weiche Faktoren, die mich zu dieser Entscheidung bewegten:

  • Die Fäden in der Hand halten – selber entscheiden
    Ich entscheide über Inhalte meiner Arbeit, wie ich meinen Tag gestalte und wie ich mich entwickeln will. Als Selbständiger muss ich ständig entscheiden – schnell und im Bewusstsein, die Folgen selber zu tragen.
  • Selbstbestimmung – arbeiten wann und wo ich will!
    Als Managementberater, Key-Note Speaker und Autor kann ich die Freiheit der Ortsunabhängigkeit geniessen. Ob ich nun für meine Kunden vor Ort, im eigenen Büro, unterwegs im Zug oder sogar in einem anderen Land arbeite - solange die Leistung stimmt, ist dies alles kein Problem! Kaum ein Tag gleicht dem anderen, man weiß nie, wie und wann der Arbeitstag genau endet. Doch gerade das macht es spannend!
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung – kreativ sein
    Warum immer Schema F? Wieso nicht einfach mal was Neues probieren? Als Selbstständiger habe ich diese Möglichkeit. Sie eröffnet mir neue Wege und lässt mich lernen – jeden Tag und mit jedem Kunden.
  • Tolle neue Menschen kennen lernen – inspirieren und inspirieren lassen
    Sie helfen mir, Neues zu entdecken, erhöhen meine Veränderungsbereitschaft, bringen mich auf neue Ideen und motivieren mich – all die Menschen, die ich im Zuge meiner neuen Tätigkeit kennen lerne. Im Umkehrschluss macht es auch mir Freude zu sehen, wie ich mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen weiterhelfen kann.
  • Spaß haben – und dabei auch noch Geld verdienen!
    Meine Kunden berichten mir immer wieder, dass sie meine Begeisterung ansteckt. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als Kunden zu erleben, die ich inspiriert und motiviert zurücklassen kann. Ein mehr als ebenbürtiger Ausgleich für eine Führungsposition, in der einem Anerkennung oft nur sehr zurückhaltend zuteil wird.
  • Achtsamkeit – mit Dankbarkeit und Stolz auf das Erschaffene zurückblicken.
    Die Würde und der Stolz, den viele meiner Kunden ausstrahlen, wenn sie von ihrem Unternehmen erzählen und davon, wie sie es selbst aufgebaut haben, hat mich schon immer fasziniert. Kann es etwas Schöneres geben, als am Ende des Tages auf einen arbeitsreichen Tag zurückzublicken, an dem man das getan hat, was man gut kann, sich und andere weitergebracht und im besten Fall auch noch Geld verdient hat? Ich denke nicht. Daher kann man hin und wieder auch zurecht stolz auf sich sein!

Schauen Sie vorbei!
Und so sitze ich nun hier in meinem neuen Büro in Appenzell, mit neuer Aussicht, Partnern anstelle von Kollegen, einer neuen Website und jeder Menge Plänen. Was geblieben ist, ist der Urs Frey, dessen Herz für Familienunternehmen und KMU schlägt, der lieber den pragmatischen als den komplizierten Weg geht und immer noch daran glaubt, dass auch KMU eine Strategie benötigen.

Wenn Sie gerne mit mir darüber diskutieren oder sich einfach nur einen persönlichen Eindruck von meiner neuen Wirkstätte machen möchten, dann freue ich mich sehr über Ihren Besuch. Sie finden mich in der Sandgrube 29 in Appenzell. Auch über Ihren Besuch auf meiner Website freue ich mich – dort erfahren Sie nicht nur, auf welche Themenfelder ich mich spezialisiere, sondern Sie finden auch zahlreiche Artikel und Arbeitshilfen zum Download. Ob physisch oder virtuell – ich freue mich auf alle Fälle über Ihren Besuch und ebenso über Ihr Feedback.

Herzlichst,
Ihr Urs Frey

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